Patagonia

Patagonia macht Outdoor-Kleidung aus nachhaltigen Materialien wie recycelten PET-Flaschen und Bio-Baumwolle, spendet für Umweltschutzorganisationen und macht seine Lieferkette fair und transparent.

Patagonias Geschichte: von der Liebe zu den Felsen

Patagonia gehört zu den Pionieren der nachhaltigen Outdoor-Mode und Active Wear. Alles begann im Jahr 1957 mit ein paar Kletterhaken. Denn der Gründer von Patagonia, Yvon Chouinard, war seit seiner Jugend in Südkalifornien begeisterter Kletterer. Allerdings gab es damals noch keine Kletterhaken aus hartem Stahl, die man mehrmals verwenden konnte. Der junge Chouinard kaufte sich kurzerhand einen Amboss und einen Schmiedeofen und brachte sich das Schmieden bei. Mit Erfolg und die nächsten Jahre verbrachte er beim Surfen, Klettern und Schmieden von Kletterhaken, die er für geringes Geld aus seinem Auto heraus verkaufte. Das Geschäft wuchs und 1970 war „ Chouinard Equipment“ der größte Anbieter für Kletterzubehör – hatte aber noch nichts vom ökologischen Pioniergeist Patagonias.
Der Wendepunkt kam, als dem naturbegeisterten Team deutlich wurde, dass ihre Kletterhaken zwar robust waren, jedoch den Fels unwiederbringlich zerstörten. Von einem Tag auf den anderen wechselte das Unternehmen auf Klemmkeile, welche den Fels schonen und setzte sich für Clean-Climbing ein, also Klettern, dass den Berg nicht angreift. Das war der Grundstein für die umweltnahe Philosophie, die das Unternehmen bis heute prägt.
Als in den 1970er Jahren feste Kleidung für Outdoor-Aktivitäten, wie Klettern und Wandern ins Sortiment aufgenommen wurde, geschah dies unter dem Namen Patagonia. Der Name sollte die Kunden an die romantisch-wilde Landschaft Argentiniens erinnern.

Umweltschutz bei Patagonia

Bereits ab den 1970er Jahren setzten sich Mitarbeiter von Patagonia für den Schutz der nahen Umwelt ein. Das Unternehmen spendete regelmäßig an kleine und große Umweltgruppen – bis heute gehen 1 % des Umsatzes oder 10 % des Gewinns an Umweltorganisationen und alle 1,5 Jahre wird eine Konferenz mit Umweltaktivisten gehalten, um den Austausch zu fördern. Früh wurden geläufige giftige Substanzen aus den Produkten verbannt, Lager und Büro auf Solarstrom und Recycling-Papier umgestellt und das Thema Umweltschutz in den Verantwortungsbereich eines jeden Mitarbeiters verbindlich integriert. Seit 1996 ist das gesamte Baumwollsortiment aus kontrolliert biologischem Anbau. Es gibt eine große Auswahl an Kleidung aus recycelten PET-Flaschen und es wird ständig daran geforscht, den Recycling Prozess zu erleichtern und verbessern. Heute können Kunden ihre gebrauchte Patagonia-Kleidung zurück geben, damit daraus neue Jacken, Zelte und co. entstehen. Das Worn Wear Programm setzt sich dafür ein, Patagonia-Kleidung so lange wie möglich zu tragen und erklärt Kunden, wie sie ihre Outdoor-Mode reparieren können.

Faire und transparente Lieferkette

Patagonia überprüft regelmäßig die fairen und sozialen Bedingungen in allen Stufen der Lieferkette und engagiert sich für den Schutz der besonders angreifbaren Gruppe der Wanderarbeiter. Daneben ist das Unternehmen Mitglied in verschiedenen kritischen Multistakeholderinitiativen, die sich für gerechte Arbeitsbedingungen einsetzen. Dazu gehören die Fair Labour Association und das Better Work Programm der International Labour Organization (ILO). Mit den Footprint Chronicles, einer Videoserie über Produktionsstätten, macht Patagonia seine Lieferkette transparent und erklärt die ökologischen und sozialen Auswirkungen der einzelnen Verarbeitungsschritte.

Die fair produzierte und umweltfreundliche Outdoor-Kleidung vom Sustainability-Pionier Patagonia gibt es bei Avocadostore.

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